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Informationen rund um Wolterdingen |
Alte Ansichten - Brand im Sägewerk SchmiedererGeschichte des Sägewerks Schmiederer 1930 - Otto Schmiederer übernimmt als junger Mann von 25 Jahren das bestehende, jedoch in Konkurs geratene Dampfsägewerk in Wolterdingen. Die Säge war 1917 gegenüber dem Bahnhof aufgebaut worden und hatte mehrmals den Besitzer gewechselt. Otto Schmiederer gelingt es mit Geschick und Energie den Betrieb trotz schlechter Zeit voran zu bringen. 1935 - die Sägehalle wird erweitert und das erste 600-Hub-Gatter auf mitteleuropäischem Boden aufgestellt. Für das Rundholz wird ein Blockeinzug installiert. 1939 - Durch Ausbruch des Krieges erfährt die stete Aufwärtsentwicklung eine Unterbrechung. 1942 - ein Brand vernichtet das Sägewerk. Da es neue Maschinen nicht zu kaufen gibt, kann der Aufbau nur provisorisch erfolgen. 1945 - 1948 - Produktion, Ein- und Verkauf stehen unter Kontrolle der französischen Besatzungsmacht. 1949 - nach der Währungsreform, durch die das Geld überhaupt erst wieder Kaufkraft erlangt, wird es möglich, das Sägewerk nach modernsten Gesichtspunkten neu zu erstellen. 1950 - ein Hobelwerk wird angegliedert. 1967 - Umwandlung der Einzelfirma in eine Personengesellschaft. Die beiden Söhne Otto und Fritz werden Mitgesellschafter. 1970 - In der Nacht vom 14. auf den 15. August verbrennen nach Blitzschlag binnen zwei Stunden alle betrieblichen Einrichtungen bis auf die Grundmauern. Durch Pacht eines Sägewerks in Hammereisenbach können Produktion und Verkauf in stark reduziertem Umfang aufrecht erhalten werden. Im Oktober kann mit einem neuen Portalkran das Rundholz gepoltert werden. 1971 - Im September läuft das Hobelwerk wieder an. 1972 - Im Januar werden die ersten Einschnittversuche wieder vorgenommen, nachdem das Werk fast 1 1/2 Jahre still stehen mußte. 1973 - Ab 1, Januar können wieder alle Mitarbeiter im neuen Werk arbeiten. Das Pachtsägewerk wird aufgegeben. Fortan sind die Gesellschafter bemüht, die maschinellen Einrichtungen laufend zu modernisieren und zu verbessern, um leistungs- und konkurrenzfähig zu bleiben. 1980 - Eine Lagerhalle wird erstellt, da die Kunden vermehrt trockenes Holz wünschen. Zu dieser Zeit beschäftigt der Betrieb 36 Leute einschließlich der drei Geschäftsinhaber sowie sechs Auszubildende. 1982 - Eine neue Hobelmaschine wird in Betrieb genommen. Sie ist geeignet für Profilbretter, Blockbohlen und Bauholz. 1984 - Eine Holzhandlung wird in Renchen übernommen und durch neue Lagerhallen und Ausstellungsgebäude zu einem modernen Holzfachmarkt ausgebaut. 1987 - Bau des mechanisierten Rundholzplatzes mit werkseigener Entrindung. 1989 - Inbetriebnahme der neuen Besaumanlage. 1990 - Die Naschnitteineit wird durch eine moderne Doppelwellenkreissäge ersetzt. 1994 - Trogtrankanlage installiert 1998 - Der alte Portalkran wird durch einen neuen ersetzt. 1999 - Neubau einer Trocknungsanlage für Bauholz bis 13,50 m Länge. |
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