Das Wappen von Wolterdingen - ein Ortsteil der großen Kreisstadt Donaueschingen

Informationen rund um Wolterdingen


 

Die Wolterdinger Bregtal-Glonki
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Die Bregtal-Glonki Wolterdingen e.V.
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Hier finden Sie die Informationen zum Narrentreffen

Und hier gibt es erste Bilder zum Narrentreffen

Die Ursprünge der Fasnet in Wolterdingen sind bereits schon Ende des 19. Anfang des 20. Jahrhunderts.

Im Jahre 1956 taten sich am Schmutzigen Dunschdig einige Männer zusammen verkleideten sich als Hemdglonker, so wie es am Schmutzigen Dunschdig in vielen Gemeinden und natürlich in Wolterdingen seit jeher üblich war und befreiten die Kinder in der Schule und im Kindergarten. Daraus entstand der Gedanke einen Hemdglonker-Verein zu gründen, der die Straßenfasnet in Wolterdingen übernehmen könnte. Offiziell wurden die Bregtal-Glonki im Jahre 1957 gegründet. Die Vorstandschaft (der Glonkirat) bestand aus dem Oberglonki Fritz Mattes, Mitoberglonki Albert Mößner, Schriftführerglonki Emil Zoller und Kassenglonki Werner Neininger.

Seit dieser Zeit wecken die Bregtal-Glonki gemeinsam mit der Musikkapelle alljährlich die Einwohner von Wolterdingen in den frühen Morgenstunden am Schmutzigen Duschdig. Anschließend übernehmen sie die Amtsgeschäfte auf dem Rathaus. Dann werden alljährlich die Schulkinder befreit und die Kindergartenkinder besucht. In den früheren Jahren besuchten die Bregtal-Glonki damals noch die Nachbargemeinden Hubertshofen, Mistelbrunn und Tannheim. Heute jedoch bleiben sie im Ort und beteiligen sich am Kinderumzug der Narrenkollege vom NV Immerfroh. Jeden Schmutzigen Dunschdig wird am Haus Mößner zum Gedenken an unseren Ehrenglonki und ehemaliges Gründungsmitglied Albert Mößner eine Fahne gehisst, die er für seine vielen Verdienste für die Bregtal-Glonki, erhalten hat.

Seit 1958 findet am Fasnetsunntig ein Umzug durch den Ort statt, an dem mehrere Gruppen teilnehmen. Früher waren Aufführungen vor dem Feuerwehrgerätehaus, später dann vor der Festhalle und heute findet ein Närrisch Bunter Nachmittag mit Mini-Playback-Show in der Festhalle statt. Ab 1960 begleitete ein Trommlerzug diese Aktivitäten der Bregtal-Glonki. Dazu gehörten: Oberglonkitrommler Hubert Welte, Heinz Köhler, Karl-Heinz Börsig, Edwin Hirt, Ortmar Hodapp, Ludwig Quadt, Gerd Zoller, Ernst Wolters, Siegfried Vogler, Siegmar Zoller und Gerhard Schulz. 1961 wurde eine Erweiterung des Vorstandes durch einen Elferrat notwendig. Ihm gehörten Siegfried Sieringer, Hugo Bürer, Ludwig Quadt, Ruprecht Buchholz, Eugen Reichmann, Hubert Held und Hubert Welte an. 1965 wurden die Bregtal-Glonki mit neuen weißen Hemden eingekleidet, auf denen das Vereinswappen angebracht wurde. Die bisherige schwarze Zipfelmütze wurde durch eine weiße ersetzt.

1974 rief Ludwig Quadt einen Fanfarenzug ins Leben. Willi Vogt übernahm das Amt des Tambors. Im ersten Jahr traten die Spieler zusammen mit dem Fanfarenzug Donaueschingen auf, danach machten sie sich selbstständig bis im Jahr 2005. Es fehlte dann an jungen Spielern. Man suchte nach einer Lösung und es fanden sich einige junge Burschen, die auf der Trommel ausgebildet wurden und man gründete wieder einen Trommlerzug. Nach einem Schnuppernachmittag fanden sich weitere junge Leute, die momentan als Fanfarenzugspieler ausgebildet werden, sodass in den nächsten Jahren wieder mit einem Fanfarenzug zu rechnen ist. Als 1975 bei den Bregtal-Glonki der Wunsch nach einer Fasnetfigur reifte, erinnerte man sich an die vielen Mühlen in Wolterdingen, daraus entstand dann die Figur der Müllerbub und später noch die Müllerin. Am 10. Oktober 1975 wurden die Bregtal-Glonki in die Schwarzwälder Narrenvereinigung aufgenommen.

Seit 2002 schmücken die Bregtal-Glonki mit selbstgenähnten Fasnetbändel und einem Narrenbaum auf dem Dorfplatz unser Dorf an Fasnet.

2002 hatte Michael Bürer die Idee eine neue Fasnetfigur als Untergruppe der Bregtal-Glonki zu gründen. Es gab früher in Wolterdingen nicht nur viele Mühlen, sondern auch viele Steinbrüche, in denen Mühlsteine gehauen wurden. In einigen Sitzungen und in Absprache mit dem Brauchtumsausschuss und dem Präsidium entstand die Figur „ Der Stoa-Klopfer“. An dem Narrentreffen 2003 in Tannheim waren die Stoa-Klopfer zum ersten Mal dabei. Beim Herbstkonvent 2006 in Pfaffenweiler wurden sie als Untergruppe der Bregtal-Glonki auch in die Vereinigung aufgenommen.

Nicht nur eine neue Untergruppe wurde 2002 gegründet, sondern seit 2002 gibt es in der Vereinsgeschichte eine Glonkimutter. Zur ersten Glonkimutter wurde Anne-Rosel Schwarz gewählt.


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