Junger Chor mit alter Tradition
- der Wolterdinger Kirchenchor

 |
| 1985 wurde dem Kirchenchor anlässlich seines 125 jährigen
Bestehens die "Palestrina-Medaille", vom Leiter des Amtes für
Kirchenmusik, Kunibertas Dobrovolkis, verliehen. |
Die Aktivitäten des Chors beschränken sich nicht nur auf die
rund 25 Auftritte pro Jahr bei Gottesdiensten. Auch bei weltlichen
Feiern sind die Darbietungen gefragt, bei Altennachmittagen
in Wolterdingen, im Altenheim St. Michael in Donaueschingen
und in der Baar Klinik Donaueschingen sowie die Cäcilienfeier
mit den Chören der Pfarrgemeinden Grüningen, Hubertshofen und
Unterbränd gehören zum jährlichen Programm. Etwa 40 mal im Jahr
kommen die Sänger zur Probe zusammen.
Derzeit umfasst der Chor 17 Sängerinnen und 8 Sänger. Sie verteilen
sich auf die Stimmen: Sopran 9 Sängerinnen, Alt 8 Sängerinnen,
Tenor 5 Sänger und Bass 3 Sänger.
Neue Mitglieder sind beim Chor stets willkommen. Die Proben
finden jeweils freitags im Josefsheim um 20:15 Uhr statt. |
Die kirchenmusikalischen Aktivitäten in Wolterdingen werden
in den Kirchenanalen erstmals in den Jahren 1859/60 erwähnt. Bereits
im Jahr 1860 weiß die Chronik von Kirchensängern zu berichten, die
die Jahrtage gesanglich mitgestalteten. Das Amt des Chorleiters und
Organisten ging im Jahr 1895 von Sigmund Peter an seinen Sohn Karl,
ebenfalls Lehrer in Wolterdingen, über. Karl Peter wurde im Jahr 1934
von Hauptlehrer Karl Neukum abgelöst.
Durch die Verhältnisse der damaligen Zeit wurde der Kirchenchor einige
Jahre von Pfarrer a. D. Raggenbach und Frau Maria Fasoli geleitet.
Die Stabführung und der Organistendienst ging im Jahr 1954 an Hauptlehrer
Robert Leibel über. Seit dem Jahr 1960 bis 1990 war die Musiklehrerin
Martha Klaus aus Bräunlingen als Chorleiterin und Organistin in Wolterdingen
tätig.
Die Vereinsführung des Wolterdinger Kirchenchores lag jahrelang in den Händen
des jeweiligen Ortsgeistlichen. Im Jahr 1951 wurde als erster Sänger Emil
Andre zum Vorsitzenden gewählt. Er wurde 1962 von Pfarrer Buchdunger, der
bis 1965 das Amt inne hatte, abgelöst. Danach war Hubert Held bis zum Jahre
1972 Vorsitzender. Von 1972 bis 1978 stand Eugen Murr dem Chor vor. Siegfried
Held führte den Verein bis zum Jahre 1981. Ab diesem Zeitpunkt bis zum Jahre
1993 war wiederum Eugen Murr Vorsitzender des Kirchenchores. 1993 übernahm
Bernhard Ringwald den Kirchenchor bis zum Jahre 1999. Im Jahre 1990 übernahm
der damalige Vizedirigent Walter Köhler das Amt des Dirigenten und Chorleiters
von Frau Martha Klaus. Musikalisch begleitete Tanja Murr den Chor bis 1994.
Elke Ringwald übernahm die musikalische Begleitung des Chores bis zum Ausscheiden
im Jahr 1998, danach übernahm sie den Kirchenchor von Grüningen als Chorleiterin.
In der Generalversammlung im Januar 1999 übernahm der Dirigent und Chorleiter
Walter Köhler auch das Amt des 1. Vorsitzenden. An Klavier und Orgel begleitet
Sandra Hessemann den Chor seit 1999. |