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Informationen rund um Wolterdingen |
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In der umliegenden Gegend gab es vor hundert Jahren zahlreiche Kyffhäuser-Kameradschaften. Der 1872 gegründete Kreisverband Donaueschingen hatte 45 Mitgliedsverbände. Heute existiert lediglich noch einer, der Bund in Wolterdingen. Und auch dort lichten sich die Reihen, Nachwuchs fehlt. Das war einmal anders. Der Bund wurzelt in der 1786, dem Todesjahr Friedrich des Großen, in Pommern gegründeten militärischen Schützenbruderschaft. Die Kyffhäuser selber wurden 1900 ins Leben gerufen als Reaktion auf die starke Bewegung, die der Bau eines Denkmals als Symbol deutscher Einheit auf dem Kyffhäuser (Thüringen) ausgelöst hatte. Das Geburtsjahr der Wolterdinger Kameradschaft ist 1885, unter Vorsitz von Reinhard Troll gehörten ihr 136 Mitglieder an. Bei der Gleichschaltung durch Hitler wurde sie verboten. Die Zeiten des reinen "Soldatenbunds" sind inzwischen längst vorbei. Bereits 1956 haben sich die Kyffhäuser geöffnet. Sie sind sehr stark dem sozialen Engagement verpflichtet. "Aus der Verpflichtung zum Grundgesetz und zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen sich die Mitglieder zur helfenden Tatbereitschaft", heißt es im ersten Leitsatz der Kyffhäuser und ist auch den Wolterdingern wichtig. Weihnachten lädt der Bund traditionell seine inzwischen 29 Mitglieder sowie die Witwen der verstorbenen Kameraden zur Weihnachtsfeier mit Musik, Nikolaus, Tombola sowie einer Filmvorführung. Schriftführer Hermann Schmidt besuchte in der Adventszeit gemeinsam mit seiner Frau alte Kameraden beziehungsweise deren Witwen und überbrachte ein Präsent. Mit der Gründung der Bogenschützen-Abteilung hat sich die Zahl der Mitglieder mehr als verdreifacht. Neuer 1. Vorstand ist Manfred Rogosch. Hier finden Sie mehr über die Wolterdinger Kyffhäuser-Kameradschaft |
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